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#NoBaergida ist ein loser Zusammenschluss von Menschen und Organisationen, die ein Zeichen gegen Rassismus in Berlin setzen.

Unsere Bärgida-Recherche ist hier zu finden.
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Dienstag, 22. September 2015

„Weil ich das sage!“

Montags, Hauptbahnhof, Mitte von Berlin. Seit Monaten das gleiche Schauspiel. Nationalisten*innen, Rassisten*innen und weitere Ausgrenzer*innen versammeln sich auf dem Washingtonplatz, auf der rechten Seite, wenn Mensch den Hauptbahnhof verlässt.

Diese Ansammlung von Hetzern*innen besuchte in der vergangenen Woche die SPD, gestern die CDU, um vor dem Haus von Sozialismus, der neuen Weltordnung, dem IS - der nach Deutschland soll und genetisch verändertes Fleich aus den USA, zu reden. Reden? Krude Theorien fernab des gebildeten Verstandes.

Ob in der kommenden Woche die Grünen oder die Linken besucht werden, können wir nicht abschätzen. Sollte es eintreffen, dann bitten wir hiermit, um eine breite Unterstützung unserer Demonstrationen. Es geht um Glaubwürdigkeit der Politik, öffentlich gegen Rassismus und Ausgrenzung einzustehen statt zu Schweigen.

Mit einer breiten Unterstützung können wir nicht nur deutlich zeigen, was wir davon halten, ebenfalls ist es eine Möglichkeit, aus der Spirale zu kommen, dass unsere Demonstrationsrechte eingeschränkt werden mit der Begründung eines Polizisten: „weil ich das sage!“

Dienstag, 11. August 2015

Koordination und Möglichkeiten

In Moabit ist die Lage brenzelig, das Lageso ist überfordert und nur durch die vielen freiwilligen Helfer wird den Menschen vor Ort geholfen. Die Zustände sind katastrophal, durch Menschlichkeit wird ein Funken Hoffnung erschaffen.

Die Strategie der Bärgida-Bewegung und Polizei wird fortgesetzt. Unsere ebenfalls, welche verhindert, dass diese in Moabit einmarschieren können. Nach Mitte und Friedrichshain traf es am gestrigen Montag Charlottenburg. Vom S-Bahnhof Tiergarten zog der rassistische Mob vorbei an Zoo und Gedächtniskirche zum Wittenberger Platz, mittels massiver Polizeibegleitung.

Die Auflagenbescheide werden weiterhin zu spät und fehlerhaft ausgestellt. Angemeldete Proteste werden ebenfalls außerhalb der Hör- und Sichtweite versteckt, dem Rassismus die Straße überlassen. Der selbsternannte, angeblich friedliche Bärgidaprotest, zeigte das wahre Gesicht. Neben den üblichen Hiltergrüßen, welche ungestraft blieben, gab es Festnahmen Aufgrund von Angriffen, mittels Getränkedosen, auf unseren Gegenprotest.

Wir bleiben dabei, dass wir diese Unterstützung der Aufmärsche nicht hinnehmen. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sind keine Meinungen, wir haben kein Verständnis dafür. Woche für Woche wird offen gehetzt, die Realität verbogen und für das kranke Weltbild zurecht gelegt, auf der Straße, in Berlin.

Wir bleiben dabei. Am kommenden Montag bleiben unsere Treffpunkte die Stromstraße und am Washingtonplatz. Ein Feinschliff der Koordinierung und Kommunikation wird der Grundstein sein. Folgt unserem Aufruf und schließt euch an, Berlin gegen Nazis und wir informieren weiter über Twitter.